Den Gemeindebrief 4/2025 (Dezember, Januar, Februar) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken. Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:
Was zu Ende geht, soll uns nicht bestimmen
Liebe Leserinnen und Leser!
Wenn es dunkel wird, machen wir es hell. Und wenn es uns zu hell ist, machen wir es uns etwas dunkler und wählen ein warmes, behagliches Licht. Die dunkle Jahreszeit ist die Zeit der zahllosen Lichter. Hier in unserer Welt in dieser Zeit ist es leicht geworden, einfach umzuschalten zwischen hell oder dunkel, und uns genau das richtige Licht zu machen, das wir uns wünschen.
„Die Finsternis vergeht“, schreibt Johannes in seinem Brief. Die Finsternis, die er meint, ist viel mehr als eine Dunkelheit, die wir mit ein paar selbstgemachten Lichtern vertreiben können. Diese „Finsternis“ ist eine starke Macht. Es ist die Welt, die sich von ihrem Schöpfer befreit hat und ohne ihn leben will. Diese Finsternis steckt so tief in allem drin, dass sie nicht beseitigt werden kann. Die schönen, hellen, freundlichen und friedlichen Zeiten können sie nur vorübergehend überstrahlen und vergessen machen. Aber sie sind nicht in der Lage, diese Finsternis wegzunehmen.
Und doch schreibt Johannes: „Die Finsternis vergeht.“




