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Gemeindebrief 2023-1

GemeindebriefMD2023 1Den Gemeindebrief 1/2023 (März / April / Mai) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken.

Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

Wiedergeboren

Liebe Leserinnen und Leser!

Während ich diese Zeilen schreibe, ist es noch kalt und nass draußen. Die bunten Blätter des Herbstes sind verweht oder weggeräumt. Auf dem Grund einer Pfütze mag man noch welche finden, die dort vermodern. Ihre herbstliche Farbenpracht ist dahin, die vielleicht, wie vorn auf dem Bild, für einen Moment einen schönen Kontrast zum dunklen Wasser bildete. Es ist schwer, sich vorzustellen, dass ein vermoderndes Blatt im Schlamm einer Pfütze einmal in frischem Grün des Frühlings Freude und Hoffnung ausstrahlte.

In den Wochen dieses Gemeindebriefes wird es wieder wärmer werden. Das erste Grün und die vielen Blüten werden uns froh machen. Im Frühjahr wird dann dieses dunkle Bild mit dem untergehenden Herbstblatt aussehen wie aus einer fernen Welt.

Zu Karfreitag und Ostern rücken Sterben und Lebendigwerden ganz nah zusammen. Beides kommt zusammen bei Jesus Christus.

Gemeindebrief 2022-4

GemeindebriefMD2022 4
Den Gemeindebrief 4/2022 (Dezember, Januar, Februar) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken.

Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

Gott für uns

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich vermute, dass ziemlich vielen Menschen erst einmal niemand einfällt, der etwas gegen sie haben sollte. Schön, wenn einem das so geht! Da fühlt man sich dann nicht so recht angesprochen von dem bekannten Satz des Apostels Paulus: „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“ (Röm 8,31b) Menschen die „wider uns sind“ beschäftigen mich ja nicht.

Aber wenn dann doch Streit aufbricht? Wenn der Streit sich doch nach viel mehr anfühlt als eine vorübergehende schlechte Stimmung? Wenn ein Mensch mir doch schwer zusetzt? Dann sind einem diese Gegner täglich in Gedanken. Nachts rauben die einem den Schlaf, die „wider uns“ sind. Dann müsste man an diesen ermutigenden Satz von Paulus denken und könnte sich sagen: „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“ Der Satz hat das Zeug dazu, uns die Furcht zu nehmen und im Gegner wieder einen bedürftigen Menschen zu sehen.

Gemeindebrief 2022-3

GemeindebriefMD2022 3Den Gemeindebrief 3/2022 (September, Oktober, November) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken. Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

Steinpflaster

Liebe Leserinnen und Leser!

Straßen mit Kopfsteinpflaster nehme ich lieber nicht, vor allem mit dem Fahrrad. Wenn ich kann, fahre ich mit meinem Drahtesel auf anderen Straßen. Das nervige Schütteln und Rattern auf einem harten, holprigen Steinpflaster kann man doch höchstens mal für eine kurze Strecke aushalten.

Auf unserem Lebensweg gibt es leichte und schwierige Abschnitte. Das Leben kann sich anfühlen wie ein leichtes Dahinrollen auf einer geräumigen, ebenen Straße. Es macht Spaß, voran zu kommen. Es ist schön, die Welt zu erleben und sich interessiert umzusehen. Man spürt, dass die Kraft, die man für den Weg einsetzt, einen voranbringt. Andere Abschnitte des Lebenswegs sind hart und holprig. Sie schütteln einen gründlich durch. Jeder Meter zehrt an dir und braucht deine ganze Aufmerksamkeit und Kraft. Der Blick bleibt hängen an dem belastenden Weg unter den Füßen als gäbe es nichts anderes.

Wer nur zum Spaß eine Runde Fahrrad fährt, kann sich die schönen Routen aussuchen und unangenehmes Steinpflaster meiden. Der Lebensweg lässt uns oft keine Wahl, keinen Abzweig auf einen schöneren Weg. Jeder Abzweig ist auf seine Weise wie ein hartes, holpriges und mühsames Steinpflaster. Da macht vielleicht die Gesundheit zu schaffen und zwingt uns, schwere Behandlungen durchzuhalten. Oder das Zusammenleben mit einem Menschen, der zu mir gehört, wird schwierig und belastend. Oder das Geld wird beängstigend knapp und wir müssen auf mehr verzichten, als wir uns vorstellen können. – Was ist, wenn mein Lebensweg so wird, wenn jeder Tag holprig und hart ist, und ich mich schmerzlich danach sehne, endlich in einen besseren Weg einbiegen zu können? Was sagt Gott dazu?

Gemeindebrief 2022-2

GemeindebriefMD2022 2Den Gemeindebrief 2/2022 (Juni / Juli / August) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken. Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

Gnade, Liebe, Gemeinschaft – Gott weitet unseren Blick auf ihn

Liebe Leserinnen und Leser!

Mit Tunnelblick sieht man nur einen kleinen Teil des Ganzen. Alles andere darum herum bleibt unsichtbar. Einen Tunnelblick bekommen wir oft auch ganz ohne Tunnel, der unser Blickfeld behindert. Wir selbst blenden dann alles aus, außer eine bestimmte Sache, die unseren Blick hält.

Es ist sehr schade, wenn wir unseren Mitmenschen gegenüber einen Tunnelblick bekommen. Wenn zum Beispiel die reiche Tante von ihrer Verwandtschaft immer als Geldquelle gesehen wird. Sie hilft ja gern mit Geld und hat es oft getan. Aber sie weiß, dass sie auch einfach als Mensch, als Gesprächspartner oder in praktischen Dingen gut unterstützen kann, und wünscht sich das auch. Aber niemand nimmt das wahr. Für alle ist sie die mit dem Geld. – Oder ein Fußballstar würde gern einfach auch mal nur Mensch sein und die Fußballwelt für eine Zeit vergessen. – Oder der jüngste von 3 Brüdern würde gern mal nicht mehr als Jüngster bevormundet werden, zumal sie alle schon lange im Ruhestand sind.

Gemeindebrief 2022-1

GemeindebriefMD2022 1
Den Gemeindebrief 1/2022 (März / April / Mai) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken. Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

„Ich habe den Herrn gesehen!“

Liebe Leserinnen und Leser!

„Jesus Christus spricht: Kommt und seht!“ (Joh 1,39) steht auf dem vorigen Gemeindebrief. Die Jünger und viele andere kamen und sahen. Sie sahen und erlebten Jesus. Seine Worte und Taten füllten sie aus. Jesus öffnete ihnen ein neues Sehen auf Gott, auf die Menschen und die Welt. So kamen sie und sahen.

„Ich habe den Herrn gesehen!“ steht auf diesem Gemeindebrief. In diesem Ruf ist alles drin: Schock, explosive Freude, Verwirrung, eine unglaubliche Ahnung von etwas ganz Großem. „Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.“ (Joh 20,18)

Maria Magdalena bzw. Maria von Magdala war eine von denen, die schon viel zu Jesus gekommen waren und ihn gesehen und erlebt hatten. Aber dann musste sie das sehen und erleben, was dieses Bild zeigt: