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Gemeindebrief 2021-1

GemeindebriefMD2021 1Den Gemeindebrief 1/2021 (März / April / Mai) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken. Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

Perspektive

Liebe Leserinnen und Leser!

In einem der Briefe zum Jahreswechsel las ich: „Ein besonderes Jahr liegt hinter uns, das werden wohl die meisten so sehen. Dominiert von dem einen Thema, das alle betrifft, aber keiner von uns vor einem Jahr „auf dem Zettel“ hatte. Es hat uns vieles wieder neu bewusst gemacht: Dass unsere Pläne eben nur Pläne sind…“. Lange geht das nun schon so. Wann werden wir endlich wieder auf dem Zettel haben, was vor uns liegt?! Wann endlich wissen wir, was kommt, und können selbst den Zettel unserer Pläne schreiben?! Wir brauchen eine Perspektive! Wir brauchen eine Zukunftsaussicht, auf die wir uns jetzt einstellen können und mit der wir uns etwas vornehmen können! Das würde uns allen unheimlich gut tun.

Der Wunsch ist sehr verständlich. Aber zeigt er nicht auch, wie schnell wir vergessen können? Haben wir doch gerade sehr eindrücklich durch dieses Virus gelernt, wie überraschend anders alles kommen kann.

Wir haben gelernt: Morgen können große Änderungen sein, die wir heute nicht „auf dem Zettel“ haben. Unsere Pläne sind nur Pläne. Wir haben gelernt, dass wir nicht allzu viel geben können auf Zukunftsperspektiven. Das Titelbild zeigt einen Weg, von dem man nicht weiß, was aus ihm wird, ob er überhaupt weiter geht.

Wer hätte so viel Schnee in Magdeburg erwartet? Und als alles eiskalt und tief verschneit war, wer hätte da gedacht, dass es nur eine Woche braucht, um frühlingshaft warm zu werden? Wer hätte nach all den trockenen Jahren gedacht, dass die Elbe mal wieder zaghaft über ihre Ufer treten würde?

Mit dem Wort der Jahreslosung für 2021 sagt Jesus Christus uns, mit welcher Einstellung wir unseren Weg gehen sollen: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6,36) Jesus sagt uns nicht, wie unser Weg sein wird. Aber er sagt uns, was wir uns vornehmen sollen. Er legt uns so etwas wie einen Plan vor, ohne uns zu sagen, unter welchen Bedingungen wir leben werden. „Egal wie es wird, nehmt euch dies vor: Seid barmherzig.“

Jesus sagt uns nicht, wie der Weg weiter geht. Aber er sagt uns, auf welchem festen, guten Grund wir jetzt stehen und Halt haben: „Euer Vater ist barmherzig.“ Euer himmlischer Vater hat euch lieb, ganz verlässlich, ganz unabhängig davon, wie viel Freude, Nutzen oder Zufriedenheit ihr ihm geben könnt. Seine Liebe bleibt immer. Egal was kommt, die Barmherzigkeit eures Vaters im Himmel bleibt eure Lebensgrundlage.

Der Weg mag schwer, ungewiss, beängstigend sein, oder auch hell, klar und wohltuend. In allem ist die Barmherzigkeit Gottes die verlässliche Perspektive, die weit über diese Zeit hinaus in die Ewigkeit reicht.

Ihr/euer Pastor Rudolf Pfitzinger

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