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Gemeindebrief 2018-4

GemeindebriefMD2018 4Den Gemeindebrief 4/2018 (Dezember / Januar / Februar) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken. Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

Einen Blick für Gott bekommen

Liebe Leserinnen und Leser!

Da ist ein neues Gesicht. Ein Gruß, erste Worte zwischen uns. Was ist das für ein Mensch? Will ich mehr mit dem zusammen sein? Kann man sich auf den verlassen? Einen Menschen richtig einzuschätzen ist schwierig. Manches Negative, das man lieber wissen sollte, kann einer gut verbergen, wenn er vorbereitet in guter Verfassung kommt. Da können dann ganz andere Seiten aufkommen, wenn der Tag schlecht läuft, es stressig oder sehr anstrengend wird.

Und Gott? Wie ist Gott? Wie bin ich mit ihm dran? Ihn sehen wir nicht einmal. Wir sehen nur, was geschieht, wie es uns ergeht, oder was anderen widerfährt. Wenn Gott alles im Griff hat, weil er ja Gott ist, müsste ich dann nicht an dem, was (mir) geschieht, erkennen, wie Gott ist? – Der Gedanke liegt nahe.

Deshalb gibt es viele, die Gott gut finden. Aber eigentlich sind sie zufrieden mit ihrem Leben und mit sich selbst, und fühlen sich irgendwie sicher. Aber es gibt auch viele, die fertig sind mit Gott. Sie haben Dinge gesehen und erlebt, die sie fertig gemacht haben und die sie nicht vergessen können. Wie kann man noch vertrauensvoll weiterleben, wenn solche Dinge einfach geschehen? Ein Gott, der so sein kann, ist nur zum weglaufen.

Aber wenn man einen Menschen nur schwer richtig einschätzen kann, dann kann man Gott überhaupt nicht richtig einschätzen. Wir wissen nichts von ihm, wenn wir sozusagen nur suchend den Blick schweifen lassen. Gott selbst muss unserem Blick die Richtung geben. Das geschieht in diesen Worten aus dem ersten Brief des Johannes (1Joh 4,9-10):

Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.
Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

Gott lenkt unseren Blick auf das Kind, das im Stall geboren wurde, auf Jesus. Da lernen wir, wie Gott ist. Da zeigt sich die Liebe, die Gott für uns hat.

Die Welt ist voller Dinge, die Gott ganz zuwider sind, die schrecklich sind und die er hasst. Und doch geschehen sie. Aber an Jesus sehen wir: Gott leidet selbst unter diesen Dingen. Er will uns da raus holen, uns, die wir selbst mit verantwortlich sind für so vieles, das nicht geschehen sollte. Jesus erträgt uns. Und er hält uns seine Hand entgegen, die vergeben will.

Das erkennen wir nur an Jesus. Nur er zeigt uns, wie Gott ist. Auf ihn muss unser Blick gerichtet bleiben.

Ihr/euer Pastor Rudolf Pfitzinger

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