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Gemeindebrief 2017-4

GemeindebriefMD2017 4Den Gemeindebrief 4/2013 (Dezember / Januar / Februar) können Sie lesen, wenn Sie auf den Link klicken. Aus dem Inhalt des Gemeindebriefs:

Freut euch! Der Herr ist nahe!
Am Ewigkeitssonntag
Liebe Leserinnen und Leser!
Es ist kalt. Heute Morgen kam ein wenig die niedrige Sonne durch. Jetzt sieht man nur dunkle Wolken. In der großen, kalten Kirche haben wir vom Sommer gesungen.
Herzlich tut mich erfreuen die liebe Sommerzeit,
wann Gott wird schön verneuen alles zur Ewigkeit.
Den Himmel und die Erden wird Gott neu schaffen gar,
all Kreatur soll werden ganz herrlich, schön und klar.
Sommer kommt einem heute wie eine andere Welt vor, weit und unerreichbar. Aber unser Lied in der kalten Kirche singt von der Freude daran, Freude auf eine ganz andere Welt, die kommen wird. Gott wird sie schaffen. Er wird alles neu machen, noch viel schöner als der beste Sommer! Auch wenn das sich jetzt nirgends abzeichnet und uns wie eine Illusion vorkommt, wird die neue Welt kommen. Freut euch darauf!
Entlang der Westküste Südafrikas ist eine sehr trockene, karge Landschaft: Harte, stachlige Sträucher, felsige Hügel, kaum Bäume, ein Land, in dem ein hartes Leben kaum das Nötigste hervorbringt. Dieses Land wird in jedem Jahr völlig verwandelt.

Ein wenig Regen bringt im September eine unglaubliche Blumenpracht hervor. Dann ist das Land für ein paar Wochen überreich bedeckt von den herrlichsten Farben. Überall tanzen die Blüten im Wind und wenden sich der Sonne zu. Das Titelbild gibt einen kleinen Eindruck davon. Im Hintergrund – unscharf und verschwommen, wie ein Traum von einer fernen Welt – leuchten unzählige Blumen. Im Vordergrund – deutlich und scharf – sind die trockenen, spitzen Zweige. Sie lassen die harte Realität nicht vergessen.
So etwa ist es bei uns, wenn deutlich und scharf die harte Realität bleibt. Die kalte Kirche dürfen wir demnächst verlassen und in die warme Winterkirche wechseln. Was wir im Leben so mit uns schleppen an Schwierigkeiten, Sorgen oder Schmerzen wird uns auch in die geheizte Kirche begleiten. Aber unser Herr lässt uns etwas ahnen von seinem Kommen, und davon wie es dann sein wird. Das darf uns jetzt schon bestimmen, auch wenn es noch nicht greifbar ist, noch unscharf und verschwommen bleibt. Unser Lied heute Morgen ging so weiter:
Kein Zung kann je erreichen die ewig Schönheit groß;
man kanns mit nichts vergleichen, die Wort sind viel zu bloß.
Drum müssen wir solchs sparen bis an den Jüngsten Tag;
dann wollen wir erfahren, was Gott ist und vermag.

Da werden wir mit Freuden den Heiland schauen an,
der durch sein Blut und Leiden den Himmel aufgetan,
die lieben Patriarchen, Propheten all zumal,
die Märt'rer und Apostel bei ihm in großer Zahl.

Also wird Gott erlösen uns gar von aller Not,
vom Teufel, allem Bösen, von Trübsal, Angst und Spott,
von Trauern, Weh und Klagen, von Krankheit, Schmerz und Leid,
von Schwermut, Sorg und Zagen, von aller bösen Zeit.
Freuet euch! Der Herr ist nahe!
Ihr/euer Pastor Rudolf Pfitzinger

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